Herzlich Willkommen! Du bist nicht allein!

Dies ist die vorläufige Internetpräsenz der Intergruppe SCA Berlin-Brandenburg.
Ein 12-Schritte-Programm offen für alle,
die sich Genesung von sexuellen Zwängen wünschen.

Hast du Schwierigkeiten mit:

Sexsucht? sexuellen Zwängen? Einsamkeit? anonymem Sex? Pornografie? zwanghafter Masturbation? Isolation? Prostitution? Missbrauch? Exhibitionismus? Promiskuität? Voyeurismus?


Ein SCA Logo

Über SCA

Anonym Sexuell Zwanghafte (SCA Sexual Compulsives Anonymous) sind eine Gemeinschaft, die ihre Erfahrungen, Kraft und Hoffnung miteinander teilt, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen auf dem Weg der Genesung von sexuellen Zwängen zu helfen. Der Wunsch, mit dem zwanghaften Sex aufzuhören, ist die einzige Voraussetzung für die Mitgliedschaft. Es gibt keine Beiträge oder Gebühren für die Mitgliedschaft. Wir unterhalten uns selbst durch unsere eigenen Spenden. SCA steht mit keine Sekte, Konfession, politischen Partei, Organisation oder Institution in Verbindung und engagiert sich in keinerlei Kontroversen. Meinungen werden weder bestätigt noch bekämpft.

An erster Stelle steht unsere Absicht, sexuell nüchtern zu bleiben und anderen beim Erreichen der sexuellen Nüchternheit zu helfen. Mitglieder sind aufgefordert, ihren persönlichen Plan für ihre sexuelle Genesung zu entwickeln und sexuelle Abstinenz für sich selbst zu definieren. Wir treffen uns nicht, um unsere natürliche Sexualität zu unterdrücken, sondern um eine Ausdrucksform von Sexualität zu lernen, die keine unsinnigen Mengen von Zeit und Energie fordert und uns nicht ins gesetzliche Abseits bringt oder unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit gefährdet.

Kontakt

Unser Telefondienst ist montag 8-12 Uhr und donnerstags 16-19 Uhr unter 015777805053 zu erreichen, zu anderen Zeiten kannst du gerne eine Nachricht hinterlassen.
Schreib an:scaberlin auf gmx_net

Treffen / Meetings

Komm einfach ohne Anmeldung vorbei!

Montag, 8:00-9:00 Uhr
Deutsch & Englisch sprachiges Männermeeting
Barbarrossastrasse 79

10781 Berlin-Schöneberg, U7 Kleistpark


Montag, 18:00-19:00 Uhr
gemischtes Meeting
Dieffenbachstr. 40
Seniorenpflegeheim, Agaplesion Bethesda
10967 Berlin-Kreuzberg, U8 Schönleinstraße
Format: Wie wir früher waren, was dann mit uns passierte und wie wir jetzt sind.

Dienstag, 20:00-21:30 Uhr
Männermeeting
Lausitzer Str. 8, Hinterhof, Parterre rechts
falls Tor geschlossen bei 'STZ/Bewegungsraum' klingelen
Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof
Format: wechselnd

Donnerstag, 11:30-12:30 Uhr
Männermeeting
Lausitzer Str. 8, Stadtteilzentrum, Café vorne,
Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof


Freitag, 18:00-19:00 Uhr
Männermeeting
Bülowstr. 106, Mann-O-Meter
Schöneberg, U2 Nollendorfplatz
Format: Schrittemeeting

14 Wege einen Rückfall zu vermeiden - eine Kurzversion

Nimm den Hörer in die Hand!

Versuche jemanden anzurufen, der lange Zeit nüchtern ist.

Gehe auf ein Meeting!

Schleppe deinen Körper hin, auch wenn du keine Lust hast!

Mache den ersten Schritt!

Wiederhole die Worte: »Wir gaben zu, dass wir dem zwanghaften Sex gegenüber machtlos waren und unser Leben nicht mehr meistern konnten«.

Vergegenwärtige dir genau wie es war, als du ausagiert hast

Suche dir einenvorläufigen Sponsor!

Such dir Hilfe! Alleswas du tun musst ist, darum zu bitten!

Lies SCA-Literatur!

Sie kann dich überWasser halten, bis Du mit einem anderen Mitglied Kontakt aufnehmen kannst. Außerdem vertieft sie immer deine Einsicht in das SCA-Programm.

Lies deinen Genesungsplan! 

Wenn du dir deine Ziele vergegenwärtigst, wird dir dies helfen, sie zu erreichen.

Verschiebe denRückfall! 

Zumindest so lagen bis Dumit jemandem gesprochen hast. Morgen kannst Du immer noch ausagieren. Mach dies, wenn nötig von Stunde zu Stunde oder von Minute zu Minute. Auchdieser Zustand wird wieder vorbei gehen!

Bete!

Auch wenn du das Konzeptdes Betens nicht verstehst,

bitte deine HöhereMacht um Hilfe! Du musst es nur tun. Sei bereit!

Brich mit altenGewohnheitsmustern!

Ersetze deine alten Musterdurch neue gesunde Aktivitäten.

90 Meetings in 90Tagen!

90 Meetings in 90 Tagenist ein einzigartiger Weg,

die Bedeutung des Slogans „diewichtigen Dinge zuerst“ zu verstehen.

Tiefes Atmen

Wenn Panik aufkommt, gib deinem Körper die Möglichkeit zu genesen! Sucht hat immer eine körperliche Komponente. Die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten kann helfen, das Verlangen zu reduzieren.

Entwickle Bereitschaft!

Öffne dein Denkenfür die Möglichkeit, den Rückfall aufzugeben - Nur für heute! Bereitschaftist eine aktive Handlung. Wo aktives Handeln ist, da ist auch Hoffnung. WoHoffnung ist, da ist auch Zukunft!

Denke den Rückfall bis zum Ende durch!

Wo hat dich dein Ausagieren in der Vergangenheit hingeführt?

Ist es nicht eine krankhafte Illusion zu glauben, dass es diesmal anders sein wird?

Akzeptanz

Akzeptiere, dass Dusüchtig bist! Verurteile Dich nicht dafür, dass Du ausagieren möchtestmöchtest, aber gib diesem Wunsch auch nicht nach!

14 Merkmale

Es scheint dass diese MERKMALE auf die meisten von uns zutreffen:
  1. Als Jugendliche benutzten wir Phantasie und zwanghafte Selbstbefriedigung, um Gefühle zu vermeiden. Wir setzten diese Tendenz in unserem Leben als Erwachsene in Form von zwanghaftem Sex fort.
  2. Zwanghafter Sex wurde eine Droge, die wir benutzten, um Gefühlen wie Angst, Einsamkeit, Wut und Selbsthass, aber auch Freude zu entkommen.
  3. Wir neigten dazu, aufgrund romantischer Besessenheit unbeweglich zu werden. Wir wurden abhängig von der Suche nach Sex und Liebe, mit dem Ergebnis, dass wir unser Leben vernachlässigten.
  4. Wir suchten Vergessen in Phantasie und Selbstbefriedigung und verloren uns selbst in zwanghaftem Sex. Sex wurde zur Belohnung, Bestrafung, Ablenkung und zum Zeitfresser.
  5. Wegen unseres geringen Selbstwertgefühls benutzten wir Sex, um uns aufzuwerten und vollständig zu fühlen.
  6. Wir versuchten, durch Sex Aufregung und Intensität in unser Leben zu bringen, fühlten uns dabei aber zunehmend leerer.
  7. Sex wurde ein- und ausgegrenzt, statt als gesundes Element in unser Leben integriert zu werden.
  8. Wir wurden abhängig von anderen Menschen und waren nicht in der Lage, zwischen Sex, Liebe und Zuneigung zu unterscheiden.
  9. Wir suchten nach so etwas wie "magischen" Qualitäten in anderen, um uns komplett zu fühlen. Andere Menschen wurden idealisiert und mit mächtiger Symbolik versehen, welche oft verschwand, nachdem wir Sex mit ihnen hatten.
  10. Wir fühlten uns hingezogen zu Menschen, die nicht wirklich verfügbar waren, oder die uns abweisen oder missbrauchen würden.
  11. Wir fürchteten Beziehungen, obwohl wir sie fortwährend suchten. In Beziehungen hatten wir Angst, verlassen oder abgewiesen zu werden, aber allein fühlten wir uns leer und unvollständig.
  12. Während wir andauernd nach Intimität mit anderen Personen suchten, stellten wir fest, dass unsere verzweifelte Bedürftigkeit wirkliche Nähe mit anderen unmöglich machte. Oft entwickelten wir ungesunde Abhängigkeitsbeziehungen, die meistens unerträglich wurden.
  13. Selbst wenn wir Liebe von anderen Person erhielten, so schien diese nie genug zu sein, und wir konnten nie aufhören, Gier nach anderen zu empfinden.
  14. Der Versuch, unsere Abhängigkeit zu verbergen, trieb uns mehr und mehr in die Isolation von uns selbst, von Gott und von genau den Menschen, nach deren Nähe wir uns sehnten.

Die Zwölf Versprechen

  1. Wir werden eine neue Freiheit und ein neues Glück kennenlernen.
  2. Wir wollen die Vergangenheit weder beklagen, noch die Tür hinter ihr zuschlagen.
  3. wir werden verstehen, was das Wort Gelassenheit bedeutet...
  4. ...und erfahren, was Frieden ist.
  5. Wie tief wir auch gesunken waren, wir werden merken, das andere aus unseren Erfahrungen Nutzen ziehen können.
  6. Das Gefühl der Nutzlosigkeit und des Selbstmitleids wird verschwinden.
  7. Unsere Ich-Bezogenheit wird in den Hintergrund treten, das Interesse an unseren Mitmenschen wird wachsen.
  8. Unser Egoismus wird dahinschmelzen
  9. Unsere Einstellung zum Leben und unsere Erwartungen werden sich ändern.
  10. Angst vor den Menschen und vor wirtschaftlicher Ungewissheit werden schwinden.
  11. Ohne lange nachzudenken werden wir jetzt mit Situationen fertig, die uns früher umgeworfen haben.
  12. Plötzlich wird uns bewusst dass Gott für uns das erledigt, wozu wir allein nicht in der Lage sind.

Die Zwölf vorgeschlagenen Schritte von SCA

  1. Wir gaben zu, dass wir dem zwanghaften Sex gegenüber machtlos sind und unser Leben nicht mehr meistern konnten.
  2. Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
  3. Wir fassten den Entschluss, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes - wie wir Ihn verstanden – anzuvertrauen.
  4. Wir machten eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren.
  5. Wir gaben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber unverhüllt unsere Fehler zu.
  6. Wir waren völlig bereit, all diese Charakterfehler von Gott beseitigen zu lassen.
  7. Demütig baten wir Ihn, unsere Mängel von uns zu nehmen.
  8. Wir machten eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt hatten und wurden willig, ihn bei allen wieder gutzumachen.
  9. Wir machten bei diesen Menschen alles wieder gut - wo immer es möglich war - es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.
  10. Wir setzten die Inventur bei uns fort und wenn wir Unrecht hatten, gaben wir es sofort zu.
  11. Wir suchten durch Gebet und Besinnung die bewusste Verbindung zu Gott - wie wir Ihn verstanden - zu vertiefen. Wir baten Ihn nur, uns seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.
  12. Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an sexuell Zwanghafte weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten.

Die Zwölf Traditionen von SCA

  1. Unser gemeinsames Wohlergehen sollte an erster Stelle stehen; die Genesung des Einzelnen beruht auf der Einigkeit von SCA.
  2. Für den Sinn und Zweck unserer Gruppe gibt es nur eine höchste Autorität - einen liebenden Gott, wie er sich in dem Gewissen unserer Gruppe zu erkennen gibt. Unsere Vertrauensleute sind nur betraute Diener; sie herrschen nicht.
  3. Die einzige Voraussetzung für die SCA-Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem zwanghaften Sex aufzuhören.
  4. Jede Gruppe sollte selbständig sein, außer in Dingen, die andere Gruppen oder SCA als Ganzes angehen.
  5. Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, unsere SCA-Botschaft an sexuell Zwanghafte weiter zu geben, die noch leiden.
  6. Eine SCA-Gruppe sollte niemals irgendein außen stehendes Unternehmen unterstützen, finanzieren oder mit dem SCA-Namen decken, damit uns nicht Geld-, Besitz- und Prestigeprobleme von unserem eigentlichen Zweck ablenken.
  7. Jede SCA-Gruppe sollte sich selbst erhalten und von außen kommende Unterstützungen ablehnen.
  8. Die Tätigkeit bei SCA sollte immer ehrenamtlich bleiben; jedoch dürfen unsere zentralen Dienststellen Angestellte beschäftigen.
  9. Die Gemeinschaft Anonym sexuell Zwanghafter sollte niemals organisiert werden. Jedoch dürfen wir Dienst-Ausschüsse und -Komitees bilden, die denjenigen direkt verantwortlich sind, welchen sie dienen.
  10. SCA nimmt niemals Stellung zu Fragen außerhalb ihrer Gemeinschaft; deshalb sollte auch der SCA-Name niemals in öffentliche Streitfragen verwickelt werden.
  11. Unsere Beziehungen zur Öffentlichkeit stützen sich mehr auf Anziehung als auf Werbung. Deshalb sollten wir auch gegenüber Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen stets unsere persönliche Anonymität wahren.
  12. Anonymität ist die spirituelle Grundlage aller unserer Traditionen und soll uns ständig daran erinnern, Prinzipien über Personen zu stellen.